Aktuelles
Feldlabor I
Ahnen- und Familienforschung / Rodoslovje
mit Ferdinand Bevc und 5A Schüler:innen des SLOG in Klagenfurt / Celovec
15. & 16. Juni 2026
a-ZONE / Vinklnova domačija

Tag 1
9:00h – 12:00h
Grundlagen der Ahnenforschung Theorie
In diesem theoretischen Teil werden die Grundfragen der Ahnenforschung beantwortet. Was ist Ahnenforschung (Genealogie)? Warum sucht man nach den Vorfahren? Was benötigt man dazu? Welche kostenpflichtigen und kostenfreien Hilfsmittel stehen zur Verfügung? Wie beginnt man mit der Ahnenforschung? Was sind die Grundbegriffe der Ahnenforschung? Was benötigt man, um mit der Ahnenforschung beginnen zu können? Welche Informationen erhält man aus welchen Datenbanken? (Anno, Militär- und Kriegsdienste, Matricula, Topothek, Nationalbibliothek usw.) Was bedeuten die lateinischen Bezeichnungen? Wie funktioniert ein Datenaustausch? Was fällt unter Datenschutz? Welche Informationen gibt es von den Vorfahren und wo erhält man diese? Wie kann man auch zwischen den Zeilen Informationen erhalten? Welche Schrift wurde verwendet? Wie bringt man die Familiengeschichte in Verbindung mit der allgemeinen Geschichte? Was ist der Unterschied zwischen Familiennamen und Vulgonamen? Woher kommt der Familienname und was bedeutet dieser? In diesem Teil werden die Grundlagen zur Erforschung der eigenen Familiengeschichte erarbeitet. So können die Schüler/Schülerinnen die entsprechenden Unterlagen suchen, sammeln und vorbereiten (Fotos, Dokumente, Informationen von den Eltern und Großeltern, Friedhofrecherche usw.)
13:00 bis 16:00h
Besuch des Friedhofes in Eisenkappel
Auf den Friedhöfen findet man meist Informationen, die nach den geltenden Richtlinien als Urkundeneintrag noch dem Datenschutz unterliegen. Mit dem Spaziergang durch den Eisenkappler Friedhof werden Beispiele gezeigt, wie man die ersten Informationen erhalten kann. Neben den Grabsteinen können auch die Kriegsdenkmäler Informationen von der eigenen Familiengeschichte liefern. Wie geht man mit Namensgleichheiten auf verschiedenen Grabsteinen um bzw. was bedeuten diese?
Vorbereitungsphase – zur Erforschung der eigenen Familiengeschichte
Wenn während der Vorbereitungsphase Fragen auftauchen, können diese per Telefon oder per Mail mit dem Seminarleiter vorab abgeklärt werden. Damit wird gewährleistet, dass beim 4. Teil, beim Praxisteil für jeden Teilnehmer/für jede Teilnehmerin die ersten Schritte eines Stammbaumes erstellt werden können.
Tag 2
Praxisteil in der Schule / Klasse (3 bis 4 Stunden)
Dieser Teil soll in der Schulklasse mit vorhandenen EDV-Geräten und Internetanbindung stattfinden. Bei diesem Praxisteil kann jeder Schüler/jede Schülerin den ersten Stammbaum der Familie erstellen. Fragen, die dabei auftauchen, werden gemeinsam erörtert. In diesem Praxisteil soll das Wissen über das Suchen der Vorfahren so gefestigt werden, dass sich jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin danach selbstständig auf die Suche nach weiteren Vorfahren begeben kann.
Feldlabor II
Fresko-Malerei/Fresko Slikarstvo
mit Gregor Pokorny (Bildender Künstler) sowie 5 B Schüler:innen des SLOG in Klagenfurt / Celovec
18. & 19. Juni 2026
a-ZONE / Vinklnova domačija

Tag 1
Einleitend findet ein Vortrag über die lokale Geologie (allgemeine Geologie) statt, die uns fachspezifisch weiterhin begleitet, naturwissenschaftliche Fragen beantwortet. Anschließend begeben wir uns mit Gregor Pokorny in die nähere Umgebung (unseres Basislagers) auf die Suche nach brauchbaren (mineralischen) Naturfarben, hoffen, dass uns das Finderglück hold ist. Bestenfalls finden wir farbkräftige, feine Ablagerungen, Erdfarben (div. Eisenoxyde, Tonerden, etc.) oder verschiedenfarbige Gesteine (Epidot, Hämatit, etc.) die wir zertrümmern, zu feinem Pulver zermahlen und reinigen (brauchbar aufbereiten) . . . auch die Reste eines Holzfeuers (Kohle). Als Ersatz („Verlegenheitslösung“) werden auch einige echte, bereits aufbereitete Erdfarben (benannt nach den jeweiligen Fundorten)vohanden sein.
09:00 Ankunft der Schüler/Begrüßung, erste Orientierung, Aufbau Camp
10:30 Einführung zum lokale Geologie Dr. Darja Komar (dt./slow)
12:00 Pause
13:00 Erkundung der Umgebung – Suche nach brauchbaren (mineralischen) Naturfarben im Umfeld des Camps und deren Aufbereitung
17:00 Freizeit
Tag 2
09:00 Start mit der Werkstatt
Wir wenden uns einer seit Jahrtausenden angewandten Maltechnik, dem echten Fresko (Buon Fresco) zu. D. h. wir tragen auf einen starren Bildträger Kalkmörtel auf, den wir selbst bereiten. Und malen, mit unseren selbst gefundenen, entsprechend aufbereiteten Farben auf die/der frische/n (geglätteten) Putzoberfläche. Auf diese kann ebenso gestalterisch anderweitig eingegriffen werden.
Unser wesentliches Ausgangsmaterial ist gebrannter Kalkstein der mit Wasser (eine heftige chemische Reaktion) »gelöscht« wurde. Dieser Sumpfkalk (auch Löschkalk) wird mit Sand gemischt, dient uns zugleich als weiße Farbe. Es findet eine Rückverwandlung in „Kalkstein“ statt. Dieser Vorgang bindet auch unsere kalkbeständigen (alkali- und lichtbeständigen) Pigmente (Farbpulver) an den Putz.
Bei dieser (unserer) Farbpalette fallen uns die großartigen, prähistorischen Höhlen- / Wandmalereien ein . . . ebenso z. B. historische Fresken örtlicher Sakralbauten. Es bedarf nicht vieler Farben, um Beeindruckendes (Ausdrucksstarkes) zu schaffen. Im Grunde genügt das Zeichnen mit Kohle auf hellem Grund (Licht und Schatten).
Allerdings müssen wir einige Tage warten bis unsere gestalterischen Resultate einen Transport erlauben.
Open End
Feldlabor III
Wie klingt der Graben / Kako zveni grapa?
Ein klangkünstlerisches Forschungslabor mit Fieldrecordings – Pädagogisches Konzept & Vision
Mit Marika Haderlap & Dirk Schilling sowie SchülerInnen der Musikschule und Darstellendes Spiel des Alpe Adria Gymnasiums Völkermarkt
25. & 26. September 2026
a-ZONE / Vinklnova domačija

Das Projekt »Wie klingt der Graben?« ist als künstlerisches Forschungsformat konzipiert, das die Grenze zwischen Naturerfahrung und digitaler Gestaltung auflöst. Im Rahmen der »Feldlabore« (Projekt »LANDSCHAFTlesen-bratiPOKRAJINO«) dient der Workshop dazu, das Gehör als aktives Werkzeug der Welterschließung bewusst zu machen. In einer von visuellen Reizen dominierten Welt setzen wir einen bewussten Gegenakzent: Die Schüler:innen werden zu »akustischen Ethnologen«, die ihre Umgebung nicht nur konsumieren, sondern tiefgreifend belauschen.
Phase 1: Die Ästhetik des Sammelns (Hörsensibilisierung)
Unter Einsatz des Handys als digital Recorder erkunden die Teilnehmer:innen die akustischen Texturen des Grabens. Dabei geht es um die künstlerische Selektion: Was ist wert, gehört zu werden? Die Schüler:innen lernen, das „Rauschen“ der Natur als differenzierte Partitur aus Wind, Wasser, Biosphäre sowie Tiergeräusche von Vögeln oder auch Schafen zu begreifen. Das vermeintlich Banale wird durch den Akt der Aufnahme zum Kunstobjekt erhoben.
Phase 2: Dekonstruktion und Komposition (Digitale Transformation)
Am zweiten Tag transferieren wir die Naturklänge in den digitalen Raum. In der „Klang-Bibliothek“ findet die theoretische Auseinandersetzung (Kategorisierung) statt, gefolgt von der künstlerischen Abstraktion. Durch Verfremdung, Dehnung (Time-Stretching) und Neu-Anordnung entstehen klangliche Collagen. Wenn aus einem Wiesen-Geräusch ein Beat wird, begreifen die Schüler:innen die Natur als Materiallager für zeitgenössische Kunstformen – von der Avantgarde-Musik bis hin zur modernen Popkultur.
Transfer und Lernziele
Dieses Projekt verfolgt einen ganzheitlichen pädagogischen Ansatz.
Medienkompetenz
Grundlagen der Audio Recordings und Schnitt.
Künstlerische Urteilskraft
Entscheidungsprozesse in der Komposition und Gestaltung.
Resonanzfähigkeit
Die Stärkung der Fähigkeit zum »Zuhören« – sowohl ökologisch als auch zwischenmenschlich. Der Workshop versteht das Zuhören als soziale Praxis und leistet so einen Beitrag zur Empathiebildung und Naturverbundenheit.
DivMoST: BioDiversitätsMonitoring von Streuobstflächen
Im Rahmen des Projekt „DivMoSt: BioDiversitätsMonitoring von Streuobstflächen“ (2024-2025) wurden Streuobstbestände in ganz Österreich untersucht, darunter auch die Streuobstwiesen am Petrnel-Hof in Koprein Petzen / Pod Peca und Vinkl-Hof in Leppen / Lepena bei Bad Eisenkappel / Železna Kapla. Ziel dieses Projektes war einerseits eine Biodiversitätserfassung von Indikatortiergruppen in Streuobstbeständen. Es wurden Wildbestäuber mit Fokus auf Wildbienen und Tagfalter sowie Vögel und Fledermäuse aufgenommen. Andererseits wurde eine auf Geodaten gestützte Methode entwickelt, die eine künftige bundesweite Erfassung der Streuobstbestände und die Dokumentation von deren Entwicklung ermöglicht.

https://landschaftlesen.net/biodiversitaetsmonitoring-von-streuobstflaechen/
Endbericht
Buchpräsentation / Predstavitev publikacije
Ferdinand Bevc
In den Fängen der Angst – Das Schicksal der Familie Blajs /
V krempljih strahu – Usoda družine Blajs

Das Buch erzählt die vierhundertjährige Geschichte der slowenischsprachigen Familie Blajs aus den Gräben um Eisenkappel / Železna Kapla im Süden Kärntens. Die Darstellung, die sich auf eine Fülle amtlicher und privater schriftlicher Dokumente, aber auch auf mündliche Berichte stützt, hat beispielhaften Charakter. Es ist als ob Glück und Unglück, Leid und Schmerz, Auflehnung und Resignation, die das Schicksal der slowenischsprachigen Bevölkerung in Kärnten über Jahrhunderte prägten, sich in der Familie Blajs kristallisiert hätten. Das Buch ist ein Paradebeispiel für die gelungene Verbindung und Verknüpfung von individuellen Schicksalen mit Lokalgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und politischer Geschichte. Es berührt und erschließt eine weitgehend unbekannte Welt.
Knjiga pripoveduje štiristoletno zgodovino slovenske družine Blajs iz grap Železne Kaple na jugu Koroške. Predstavitev, ki temelji na bogastvu uradnih in zasebnih pisnih dokumentov ter tudi na ustnih pričevanjih, ima zgleden značaj. Kot bi se sreča in nesreča, trpljenje in bolečina, upor in vdanost, ki so skozi stoletja zaznamovali usodo slovenskega prebivalstva na Koroškem, zgostili prav v zgodbi družine Blajs. Knjiga je tipični primer uspešnega prepletanja osebnih usod z lokalno, gospodarsko in politično zgodovino. Zgodba gane in osvetljuje dokaj neznan svet.
Klaus Amann













Ferdinand Bevc
In den Fängen der Angst – Das Schicksal der Familie Blajs /
V krempljih strahu – Usoda družine Blajs
Fotos und Reproduktionen / Fotografije in reprodukcije: Archiv Ferdinand Bevc
Lektorat der deutschen Texte / Jezikovni pregled nemških besedil: Klaus Amann
Lektorat der slowenischen Texte / Jezikovni pregled slovenskih besedil: Mira Turk Škraba
Umschlagfoto / Slika na ovitku: Zdravko Haderlap
Redaktion / Uredništvo: Sanja Boto, Uši Sereinig (Inštitut Urban Jarnik)
Druck und Gestaltung / Tisk in oblikovanje: ilab crossmedia kg, www.ilab.at
© 2025 Hermagoras Verein Klagenfurt / Mohorjeva družba v Celovcu
Mitherausgeber / Soizdatelj: Društvo / Verein: a-ZONE, Bad Eisenkappel/Železna Kapla, im Rahmen des Projekts / v okviru projekta »graben//LANDSCHAFT//lesen – kopati//GRAPO//brati, 2025
Herausgeber und Verleger / Izdala in založila: Hermagoras Verein in Klagenfurt / Mohorjeva družba v Celovcu
www.mohorjeva.com
TRANSFORMATOR
Gedächtnis- & Transformatonsraum /
spominski & transformacijski prostor
Ein EU-Leader Projekt als Kooperation der
Gemeinde Eisenkappel-Vellach / Železna Kapla-Bela
& Verein / društvo a-ZONE
© 2025
Im Zeitalter der Globalisierung ist ein bewusster Umgang mit regionalen Eigenheiten, kultureller Divergenz sowie bestehendem und neu zu erarbeitendem Sozialkapital unabdingbar. Die initiative TRANSFORMATOR folgt den Inhalten der UNESCO Definition des kulturellen Erbes, das sich als Vermächtnis der Vergangenheit oder auch als Gedächtnis einer Region definiert, in der wir leben und die als unersetzliche Quelle des Lebens samt ihrer laufenden Transformationsprozesse auf die kommenden Generationen übertragen werden soll. Die Bewahrung des kulturellen Erbes und die Pflege des lokalen Gedächtnisses erfordern Anstrengungen und Engagement von der gesamten Gemeinschaft.
Daher soll ein leerstehendes Geschäftslokal im Ortskern von Bad Eisenkappel / Železna Kapla zu einem Gedächtnisspeicher und einer Übergangszone (Ort der Transformation) umgewandelt werden. Dort wird das kulturelle Erbe versammelt und einem interessierten Publikum zugänglich gemacht. Dieser Raum wirkt als Schnittstelle der verschiedenen Vereine, Initiativen und Gemeinschaften in der Region die sich um die Weiterentwicklung des kulturellen Erbes kümmern.
In dieser Übergangszone treffen lokales Wissen und wissenschaftliche Erkenntnisse auf Augenhöhe aufeinander. Bestehende Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen sowie Wissenschaftler:innen und Künstler:innen werden weitergeführt und neue entwickelt.
www.transformator-raum.at
trenutno
Terenski laboratorij I
RODOSLOVJE (raziskovanje prednikov in družine)
s Ferdinandom Bevcem ter učenci in učenkami 5. A razreda SLOG v Celovcu
15. in 16. junij 2026
a-ZONE / Vinklnova domačija

1. dan
09:00 – 12:00
Osnove rodoslovja – teorija
V tem teoretičnem delu bodo obravnavana temeljna vprašanja rodoslovja. Kaj je rodoslovje (genealogija)? Zakaj raziskujemo svoje prednike? Kaj za to potrebujemo? Katera plačljiva in brezplačna orodja so na voljo? Kako začeti z raziskovanjem?
Predstavljeni bodo osnovni pojmi rodoslovja ter viri podatkov: katere informacije lahko pridobimo iz posameznih baz podatkov (Anno, vojaške in vojne evidence, Matricula, Topothek, Narodna knjižnica itd.)
Obravnavali bomo tudi:
– pomen latinskih izrazov
– kako poteka izmenjava podatkov
– kaj spada pod varstvo osebnih podatkov
– katere informacije o prednikih obstajajo in kje jih najdemo
– kako brati »med vrsticami«
– kakšne pisave so bile uporabljene
– kako povezati družinsko zgodovino s splošno zgodovino
– razlika med družinskim priimkom in hišnim imenom (vulgo ime)
– izvor in pomen priimkov
V tem delu bodo udeleženci pridobili osnovo za raziskovanje lastne družinske zgodovine. Učenci in učenke bodo lahko začeli zbirati in pripravljati gradivo (fotografije, dokumente, informacije staršev in starih staršev, raziskovanje pokopališč itd.).
13:00 – 16:00
Obisk pokopališča v Železni Kapli (Eisenkappel)
Na pokopališčih pogosto najdemo podatke, ki so sicer še vedno predmet varstva osebnih podatkov, a kljub temu ponujajo pomembne začetne informacije. Sprehod po pokopališču v Železni Kapli bo pokazal, kako lahko pridemo do prvih podatkov. Poleg nagrobnikov lahko pomembne informacije o družinski zgodovini nudijo tudi vojni spomeniki.
Obravnavali bomo vprašanja, kot so:
– kako ravnati z enakimi imeni na različnih nagrobnikih
– kaj pomenijo takšna ujemanja
Pripravljalna faza – raziskovanje lastne družinske zgodovine
Če se med pripravo pojavijo vprašanja, jih lahko udeleženci predhodno razjasnijo s predavateljem po telefonu ali elektronski pošti. Tako zagotovimo, da bodo v praktičnem delu vsi lahko naredili prve korake pri oblikovanju družinskega drevesa.
2. dan
Praktični del v šoli / razredu (3–4 ure)
Ta del poteka v razredu z uporabo računalnikov in dostopa do interneta. Vsak učenec oziroma učenka izdela svoje prvo družinsko drevo.
Vprašanja, ki se pri tem pojavijo, se obravnavajo skupaj. Namen praktičnega dela je utrditi znanje iskanja prednikov, tako da lahko vsak udeleženec po delavnici samostojno nadaljuje raziskovanje svoje družinske zgodovine.
Terenski laboratorij II
Frasko slikarstvo
z Gregorjem Pokornyjem (likovni umetnik) ter učenci in učenkami 5. B razreda SLOG v Celovcu
18. in 19. junij 2026
a-ZONE / Vinklnova domačija

1. dan
Uvodoma bo predavanje (o lokalni geologiji (splošna geologija), ki nas bo strokovno spremljala tudi v nadaljevanju in odgovarjala na naravoslovna vprašanja. Nato se z Gregorjem Pokornyjem odpravimo v bližnjo okolico (našega baznega tabora) na iskanje uporabnih (mineralnih) naravnih barv – upamo, da nam bo sreča naklonjena.
V najboljšem primeru najdemo intenzivno obarvane, fine nanose, zemeljske pigmente (različni železovi oksidi, glinene zemlje itd.) ali različno obarvane kamnine (epidot, hematit itd.), ki jih zdrobimo, zmeljemo v fin prah in očistimo (ustrezno pripravimo za uporabo) … tudi ostanke ognjišča (oglje).
Kot nadomestilo (»zasilna rešitev«) bodo na voljo tudi že pripravljene zemeljske barve, poimenovane po svojih najdiščih.
09:00 prihod učencev / pozdrav, prva orientacija, postavitev tabora
10:30 uvod v lokalno geologijo
12:00 odmor
13:00 raziskovanje okolice – iskanje uporabnih (mineralnih) naravnih barv v okolici tabora ter njihova priprava
17:00 prosti čas
2. dan
09:00 začetek delavnice
Posvetimo se slikarski tehniki, ki se uporablja že tisočletja – pravemu fresku (buon fresco). To pomeni, da na togo slikovno podlago nanašamo apneno malto, ki jo pripravimo sami, in slikamo z lastnoročno najdenimi ter ustrezno pripravljenimi barvami na svežo (zglajeno) površino ometa. Vanjo lahko posegamo tudi z drugimi likovnimi pristopi.
Naš osnovni material je žgan apnenec, ki ga z vodo (ob burni kemijski reakciji) »gasimo«. Tako nastali gašeno apno (tudi apnena pasta) zmešamo s peskom – hkrati služi tudi kot bela barva. Pri tem poteka povratna preobrazba v »apnenec«. Ta proces veže tudi naše apnu obstojne (alkalno in svetlobno) pigmente na omet.
Ob tej (naši) barvni paleti se spomnimo izjemnih prazgodovinskih jamskih in stenskih poslikav … pa tudi zgodovinskih fresk sakralnih objektov v naši okolici.
Za izrazno močna dela ni potrebno veliko barv. V osnovi zadošča že risba z ogljem na svetli podlagi (svetloba in senca).
Vendar pa moramo počakati nekaj dni, preden bodo naši likovni rezultati primerni za transport
… odprti konec
Terenski laboratorij III
Kako zveni grapa?
Zvočno-umetniški raziskovalni laboratorij s terenskimi posnetki – pedagoški koncept in vizija
z Mariko Haderlap & Dirkom Schillingom ter učenci in učenkami glasbene šole in oddelka za gledališko igro Gimnazije Alpe Adria v Velikovcu
25. in 26. september 2026
a-ZONE / Vinklnova domačija

Projekt »Kako zveni grapa?« je zasnovan kot umetniški raziskovalni format, ki raztaplja mejo med izkušnjo narave in digitalnim oblikovanjem. V okviru »terenskih laboratorijev« (projekt »LANDSCHAFTlesen – brati POKRAJINO«) je namen delavnice ozavestiti sluh kot aktivno orodje za spoznavanje sveta. V času, ki ga zaznamuje prevlada vizualnih dražljajev, postavljamo zavesten protiakcent: učenci in učenke postanejo »akustični etnologi«, ki svojega okolja ne le pasivno zaznavajo, temveč ga poglobljeno poslušajo.
Faza 1: Estetika zbiranja (senzibilizacija sluha)
S pomočjo mobilnega telefona kot digitalnega snemalnika udeleženci raziskujejo zvočne teksture grape. V ospredju je umetniška selekcija: kaj je vredno, da je slišano? Učenci in učenke se učijo razumeti »šum« narave kot diferencirano partituro vetra, vode, biosfere ter živalskih glasov – ptic ali tudi ovac. Navidezno banalno se z dejanjem snemanja povzdigne v umetniški objekt.
Faza 2: Dekonstrukcija in kompozicija (digitalna transformacija)
Drugi dan naravne zvoke prenesemo v digitalni prostor. V »zvočni knjižnici« poteka teoretična obravnava (kategorizacija), ki ji sledi umetniška abstrakcija. Z deformacijo, raztezanjem (time-stretching) in novo razporeditvijo nastajajo zvočne kolaže. Ko iz zvoka travnika nastane ritem, učenci in učenke začnejo dojemati naravo kot skladišče materiala za sodobne umetniške forme – od avantgardne glasbe do moderne popkulture.
Prenos in učni cilji
Projekt sledi celostnemu pedagoškemu pristopu
Medijska pismenost
osnove zvočnega snemanja in montaže
Umetniška presoja
procesi odločanja pri kompoziciji in oblikovanju
Resonančna sposobnost
krepitev sposobnosti »poslušanja« – tako v ekološkem kot medčloveškem smislu
Delavnica razume poslušanje kot socialno prakso in tako prispeva k razvoju empatije ter povezanosti z naravo.
DivMoST: Monitoring biotske raznovrstnosti visokodebelnih sadovnjakov
V okviru projekta DivMoST (BioDiversitätsMonitoring von Streuobstflächen) (2024–2025) so bili po vsej Avstriji raziskani visokodebelni sadovnjaki, med drugim tudi na Vinklnovi domačiji v Lepeni pri Železni Kapi. Cilj projekta je bil po eni strani popis biotske raznovrstnosti indikatorskih živalskih skupin v visokodebelnih sadovnjakih. Zajeti so bili divji opraševalci s poudarkom na divjih čebelah in dnevnih metuljih ter ptice in netopirji. Po drugi strani je bila razvita na geodatkih temelječa metoda, ki omogoča prihodnje vsedržavno evidentiranje visokodebelnih sadovnjakov ter dokumentiranje njihovega razvoja.

https://landschaftlesen.net/biodiversitaetsmonitoring-von-streuobstflaechen/
Končno poročilo (DE)
TRANSFORMATOR
Spominski & transformacijski prostor / Gedächtnis- & Transformatonsraum
Leader projekt v sodelovanju z občino Železna Kapla – Bela in z društvom a – ZONE
V času globalizacije je neobhodno potrebno zavestno ravnanje z regionalnimi posebnostmi, s kulturnim razhajanjem in z obstoječimi in novimi socialnimi poglavji. Projektna pobuda TRANSFORMATOR sledi vsebinski UNESCO definiciji o kulturni dediščini, ki se označuje kot zapuščina oziroma spomin na regijo (okraj) v kateri živimo, ki je nedomestljiv vir življenja in naj bi se prenašal tudi z novim preoblikovanim razvojem na bodočo generacijo. Ohranitev kulturne dediščine in krajevnega spomina zahteva napor in zavezanost celotne družbe.
Zato se naj bi prazen trgovinski prostor v središču Železne Kaple uporabil za spominsko in prehodno vmesno upravo (cono), ki naj bi zbirala kulturno dediščino in bila dostopna zainteresirani publiki. Prostor naj bi služil kot vmesni kraj različnih društev, regionalnih inicijativ in skupnostih, ki skrbijo in se trudijo za nadaljni razvoj kulturne dediščine.
Tudi izsledki družinskih raziskav, ekološka vprašanja in raziskave o literarni gostoti v tem kraju so v tem transformacijskem prostoru zaželjeni in na pravem mestu. Krajevno zgodovinsko gradivo (na primer zbirka Böhm ali Tomija Ošina) in izdelki – predmeti krajevnih umetnikov in umetnic v dialogu z nadregionalnimi pozicijami bodo osnova razprave o družbenem razvoju in bodočem delovanju brez strahu.
